Schon öfter ist in der
grünen Hölle angefragt worden, ob denn eine Zeitung für
Geocacher eine tolle Idee wäre? Und jedesmal wieder stellt der dort vertretene Teil der
Community eindeutig klar, dass so etwas so überflüssig wäre wie der Kühlschrank für den Eskimo.
Tatsächlich ist ein
Printmedium völlig unpassend für eine so online-orientierte Zielgruppe wie Geocacher, die am liebsten mit
papierlosem Geocaching die letzten ausgedruckten Listings und Spoilerfotos vermeidet. Dazu so hervorragend miteinander vernetzt, dass einige Marketing-Experten sich mit ihren Aktionen schnell eine
blutige Nase geholt haben.
Die
Blogger unter den Geocachern zeigen übrigens journalistischen Ehrgeiz, in einer Zeit wo der
Qualitätsjournalismus eher zur Ausnahme wird. Aus Enthusiasmus und frei von der
Entwicklung der Newsmedien werden mitunter unbedingt lesenswerte Artikel verfasst.
Die Spannbreite geht dabei von tiefgehenden Analysen bis zur
amüsanten Selbstdarstellung. Alles ist dabei, der Newsaggregator sammelt es ein und verschafft ein ausreichend großes
Publikum. Natürlich würden die Blogs auch ohne diesen gelesen, keine Frage, aber die Tatsache, dass hier
Aufmerksamkeit für ein Blog erzeugt werden kann, weckt auch Begehrlichkeiten.
Mir fallen zeitweise immer mal wieder Blogs auf, die mit Kurzbeiträgen auf Twitter-Niveau versuchen die Zielgruppe für sich zu interessieren. Und da komme ich dann langsam immer in eine Zwickmühle: Auf der einen Seite soll das Ganze ja einigermaßen basisdemokratisch sein, alle sollen mitmachen können. Andererseits muss ich auch auf die
Qualität der
Beiträge achten, denn die News verlieren sonst an Wert.
Es soll für den
Geocacher der die
News liest stets ein positives Erlebnis sein, eine Überschrift anzuklicken. Kurzmeldungen dass sich bei einem Event 500 Geocacher angemeldet haben - so ganz ohne Bild, ohne Hintergrundinfos - sind da dann schon grenzwertig, vor allem wenn von diesem Blog ständig dieses Niveau abgeliefert wird.
Daher stelle ich mal zur
Diskussion: Wie wollen wir damit umgehen? Sind die Meldungen auf Twitter-Niveau so gewünscht oder sollte der
News-Aggregator ausgedünnt werden? Konkret: Was nervt Euch, oder ist alles ok so?
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