Friday, July 22. 2011Links verkaufen ist verboten
So ganz stimmt das natürlich nicht. Natürlich kann man Geld dafür nehmen, einen Link zu einer Website zu setzen. Das ist nicht gesetzlich verboten, dies ist immer noch ein freies Land.
So etwas lohnt sich unter Umständen sogar, ich kenne Leute die diverse Blogs haben und auf Bestellung Artikel schreiben, in denen dann ein Link enthalten ist. Der übliche Preis für einen nicht entwerteten Link in einem gut laufenden Blog von der Qualität wie es die meisten engagierten Blogs im Aggregator haben ist fünf bis acht Euro im Monat. Da werden natürlich einige schwach und wenn man so 50-100 Links nebenbei laufen hat bessert das durchaus das Einkommen auf. Es gibt auch Leute, denen reicht schon ein T-Shirt als Lohn oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Im Extremfall reicht ein virtuelles Stück Regenwald, was vor dem Abholzen bewahrt wird. Die Sache hat aber einen Haken. In den Google Webmaster Guidelines (allein das Wort "Guidelines" versetzt Geocacher in blankes Entzücken!) kann man nachlesen: Google verwendet, wie auch die meisten anderen Suchmaschinen, Links, um den Ruf einer Website zu ermitteln. Der Rang einer Website in den Suchergebnissen von Google basiert zum Teil auf einer Analyse der Websites, die mit Links auf die Website verweisen. Linkbasierte Analysen sind eine sehr hilfreiche Methode, den Wert einer Website zu messen, und haben stark dazu beigetragen, die Qualität von Websuchen zu verbessern. Die Quantität und vor allem die Qualität dieser Links gehen in die Bewertung und somit in das Ranking einer Website ein. Dazu passend gibt es etwas, das einige Geocacher als "Blockwart-Formular" bezeichnen könnten: https://www.google.com/webmasters/tools/paidlinks Damit kann man Websites anschwärzen, die Links einkaufen, sei es nun für Bargeld oder sonstige Gegenleistungen. Gerade in Deutschland kann man sich sicher sein, dass das irgendwann auch einer macht. Als Folge fliegt die ganze Website aus dem Index, sie wird dann selbst dann nicht mehr gefunden, wenn man nach dem Domain-Namen sucht. Darum die Bitte: Lasst den Quatsch bitte in den Blogs, die weiter in den News stehen sollen. Tuesday, March 9. 2010Blog-Feeds selbst gemischt
Der Aggregator für die Geocaching-News fragt mittlerweile über 200 Feeds für Blogs und Podcasts ab.
Da kann es schon passieren, das der halbstündliche Lauf nicht ganz durchkommt oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht alles an frischen Artikeln dabei ist. Teilweise brauchen die Blogs auch etwas lange und der Aggregator hat keine Zeit mehr zu warten. Nun war der Aggregator ursprünglich nur als nette Ergänzung für den Header im Geoclub und Linux-Club installiert. Daher stört mich das nicht so sehr, wenn die neuen Artikel verspätet aufschlagen (obwohl ich es auch gern etwas fixer hätte, das muss ich mir noch mal mit Verstand angucken). Als Alternative kann ich den Google Reader empfehlen, den der eine oder andere wohl ohnehin schon verwendet. Jeder der bei Tante G. ein Konto hat kann hier Blogs verfolgen, das ganze sogar noch komfortabler als mit meinem Gregarius. Ich wunder mich sowieso wieso mein Arbeitstier so gern direkt auf der Webseite verwendet wird. Das Ding soll nur die Feeds abholen und in die Datenbank packen. Vielleicht liegt es daran, dass nicht alle den Trick kennen, wie man alle Feeds auf einmal in den Google Reader importieren kann. Dann kann man nämlich auch die persönlich nicht so beliebten Blogs (da hat so jeder seine eigenen) rasuwerfen und noch ein paar Blogs und Podcasts ergänzen, die man selbst zusätzlich verfolgen möchte. Unter der URL http://news.geocaching-portal.com/opml kann man eine sogenannte OPML-Datei runterladen und abspeichern. Diese kann man dann sehr einfach im Google Reader importieren: Oben rechts ist ein Menü Einstellungen, dort die Funktion Reader Einstellungen und dann die Funktion Import/Export wählen. Hier die OPML-Datei hochladen und das wars schon, die Feeds sind drin. Sunday, March 7. 2010Plusminus Null
Nachdem ich seit gestern mit etwas PHP/SQL die Klicks auf die Artikel in den News mitzählen lasse, habe ich mich nicht zuletzt auf Grund der Kommentare aufgerafft die Sache rund zu machen.
Man kann jetzt aus dem Newskasten eine Bewertung zu einem Artikel abgeben. Dabei wird nicht gespeichert, wer da bewertet, sondern nur ob der Artikel gefallen hat oder nicht. Das ist natürlich ganz subjektiv und vor allem ziemlich indifferent. Wer die Wahl hat, soll ich nun mit einem Klick bewerten oder einen Kommentar in dem Blog abgeben, dass den Artikel bereitstellt, sollte natürlich unbedingt den Kommentar wählen! Aber es scheint in den ersten Stunden schon ein akzeptiertes Feature zu sein, mit Plus oder Minus ein Votum in absoluter Kurzform abzugeben. Da steht dann so eine schwarz-rot-grüne Zahlenangabe (ohne politische Bedeutung) in der Art wie 68-4+13, die in diesem Fall so zu verstehen wäre: 68 Besucher haben den Artikel gelesen (zumindest angeklickt), 4 Besucher hat er nicht, 13 dagegen wohl gefallen. Das ganze geht immer bei 0-0+0 los, wenn der Artikel den Weg in die News gefunden hat. Die Geocaching-Blogger können so eine Rückmeldung bekommen, wie das was sie schreiben so ankommt. Sofern es sie überhaupt interessiert, denn die Gründe warum man bloggt sind ja recht unterschiedlich, einigen ist es vielleicht sogar egal, wie ihre Artikel ankommen. Aber wenn das nicht so ist, dann kann man solche Rückmeldungen auch konstruktiv verwerten. Friday, March 5. 2010Klick mich schneller
Die Geocaching-News gibts ja nun schon eine ganze Zeit, und so viel ist auch klar: Durch die prominente Platzierung im Vorhof zur grünen Hölle wird dort auch ganz schön viel rumgeklickt.
Wo ich beruflich gerade eh mehr mit PHP und SQL machen muss hab ich mir mal erlaubt einen Zähler einzubauen, um zu sehen was die Mitglieder so treiben. Also wer und vor allem wie oft angeklickt wird. Natürlich nicht von wem, auch wenn man das vermutlich irgendwie ableiten könnte, denn die IP-Adresse wird kurzfristig gespeichert damit nicht jemand in die Versuchung kommt zum Dauerklicker zu werden. Zwar wird die Klickerei erst seit heute vormittag gezählt (übrigens nur die aus dem Newskasten, nicht die aus dem Aggregator direkt oder gar aus dessen Feed oder den daraus erzeugten Geogezwitscher), man kann aber schon ein paar Dinge erkennen: Steht ein Beitrag längere Zeit oben, wird er mehr angeklickt, als einer, der schon schnell vom ersten Platz durch einen neueren Beitrag verdrängt wird. Da die Aktualisierung immer kurz vor der vollen Stunde durchgeführt wird, könnte eine Veröffentlichung kurz zuvor die Besucherzahl erhöhen. Ein interessanter und spannender Titel bringt spürbar mehr Klicks. Vor allem wenn ein Thema erkennbar ist, das von Interesse sein könnte. Und natürlich: Es gibt bestimmte Blogs, die bereits ihre feste Fangruppe haben und daher sofort gelesen werden. Mal abwarten was passiert wenn die Agenten mal wieder ein konspiratives Treffen abgehalten haben. Man könnte nun sicher für die Blogs im Aggregator auch Statistiken erstellen. Dazu werde ich mir die Klicks aber noch eine Weile angucken, auch eine Topliste wäre denkbar. Interessiert so etwas überhaupt irgendwen? Saturday, February 6. 2010Journalistischer Tiefgang
Schon öfter ist in der grünen Hölle angefragt worden, ob denn eine Zeitung für Geocacher eine tolle Idee wäre? Und jedesmal wieder stellt der dort vertretene Teil der Community eindeutig klar, dass so etwas so überflüssig wäre wie der Kühlschrank für den Eskimo.
Tatsächlich ist ein Printmedium völlig unpassend für eine so online-orientierte Zielgruppe wie Geocacher, die am liebsten mit papierlosem Geocaching die letzten ausgedruckten Listings und Spoilerfotos vermeidet. Dazu so hervorragend miteinander vernetzt, dass einige Marketing-Experten sich mit ihren Aktionen schnell eine blutige Nase geholt haben. Die Blogger unter den Geocachern zeigen übrigens journalistischen Ehrgeiz, in einer Zeit wo der Qualitätsjournalismus eher zur Ausnahme wird. Aus Enthusiasmus und frei von der Entwicklung der Newsmedien werden mitunter unbedingt lesenswerte Artikel verfasst. Die Spannbreite geht dabei von tiefgehenden Analysen bis zur amüsanten Selbstdarstellung. Alles ist dabei, der Newsaggregator sammelt es ein und verschafft ein ausreichend großes Publikum. Natürlich würden die Blogs auch ohne diesen gelesen, keine Frage, aber die Tatsache, dass hier Aufmerksamkeit für ein Blog erzeugt werden kann, weckt auch Begehrlichkeiten. Mir fallen zeitweise immer mal wieder Blogs auf, die mit Kurzbeiträgen auf Twitter-Niveau versuchen die Zielgruppe für sich zu interessieren. Und da komme ich dann langsam immer in eine Zwickmühle: Auf der einen Seite soll das Ganze ja einigermaßen basisdemokratisch sein, alle sollen mitmachen können. Andererseits muss ich auch auf die Qualität der Beiträge achten, denn die News verlieren sonst an Wert. Es soll für den Geocacher der die News liest stets ein positives Erlebnis sein, eine Überschrift anzuklicken. Kurzmeldungen dass sich bei einem Event 500 Geocacher angemeldet haben - so ganz ohne Bild, ohne Hintergrundinfos - sind da dann schon grenzwertig, vor allem wenn von diesem Blog ständig dieses Niveau abgeliefert wird. Daher stelle ich mal zur Diskussion: Wie wollen wir damit umgehen? Sind die Meldungen auf Twitter-Niveau so gewünscht oder sollte der News-Aggregator ausgedünnt werden? Konkret: Was nervt Euch, oder ist alles ok so? |
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